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Aushänge an der Gerichtstafel

Die Veröffentlichungen der Aufgebote im Internet dienen Ihrer unverbindlichen Information. Die verbindliche Veröffentlichung erfolgt im Bundesanzeiger und ggf. in der örtlichen Tageszeitung.

Alle Angaben ohne Gewähr!


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Amtsgericht
Hannover

Beschluss

53 VI 1934/64

22.04.2021

In der Nachlassangelegenheit

Heinrich Karl August Oberbeck,

geboren am 11.02.1884 in Klein Süntel, Springe,

verstorben am 09.11.1963 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover

wird der Erbschein des Amtsgericht Hannover vom 05.01.1965 eingezogen und für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Einziehungs- und Kraftloserklärungsverfahrens trägt Arian Heinrich Willms.

Gründe:

Die in dem Erbschein genannte Vorerbin Minna Oberbeck geb. Abel ist ausweislich der Sterbeurkunde Nr. 4688/1974 des Standesamtes Hannover am 25.07.1974 verstorben. Dadurch ist der Nacherbfall eingetreten.

Der Erbschein ist somit unrichtig geworden und gemäß § 2361 BGB einzuziehen.

Die Urschrift des Erbscheins befindet sich bei den Akten, die erteilte Ausfertigung des Erbscheins ist dem Gericht bisher noch nicht abgeliefert worden. Die Einziehung ist daher bisher nicht durchgeführt. Die mit § 2361 Satz 2 BGB angeordnete Rechtsfolge, dass der Erbschein mit Einziehung kraftlos ist, konnte deshalb noch nicht eintreten.

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Die Kraftloserklärung muss von Amts wegen erfolgen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ein subjektives Interesse wird dabei nicht verfolgt. Der Verbleib einer Erbscheinsausfertigung liegt regelmäßig im Verantwortungsbereich derjenigen Person, der sie erteilt wurde. Kann ein Empfänger den Verbleib der Urkunde nicht mehr angeben, trifft ihn die Kostenlast des dann notwendigen Verfahrens zur Kraftloserklärung. Dies gilt gegebenenfalls auch für Rechtsnachfolger.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Hurek

Rechtspflegerin

Amtsgericht
Hannover

Beschluss

54 VI 565/09

21.04.2021

In der Nachlassangelegenheit

Werner Fröhlich,

geboren am 22.11.1937 in Hannover,

verstorben am 13.12.2008 in Sarstedt,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Laatzen OT Gleidingen

wird der Erbschein des Amtsgericht Hannover vom 10.06.2009 für kraftlos erklärt.

Die Kosten der Kraftloserklärung tragen die Nacherben.

Gründe:

Der Erbschein wurde mit Beschluss vom 06.04.2021 eingezogen, die erteilte Ausfertigung des Erbscheins konnte aber nicht sofort erlangt werden.

Daher ist der Erbschein für kraftlos zu erklären (§ 353 Abs. 1 FamFG).

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Die Kraftloserklärung muss von Amts wegen erfolgen, wenn die Voraussetzungen dafür ge­geben sind. Ein subjektives Interesse wird dabei nicht ver­folgt. Der Verbleib einer Erbscheinsausfertigung liegt regelmäßig im Verantwortungs­be­reich derjenigen Person, der sie erteilt wurde. Kann ein Empfänger den Verbleib der Urkunde nicht mehr angeben, trifft ihn die Kostenlast des dann notwendigen Verfahrens zur Kraftlos­er­klär­ung. Dies gilt gegebenenfalls auch für Rechtsnachfolger.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Zisenis

Rechtspflegerin

In der Nachlassangelegenheit Werner Fröhlich, geb. am 22.11.1937, verstorben am 13.12.2008 wurde mit Beschluss vom 06.04.2021 die Kraftloserklärung des Erbscheins des Amtsgerichts Hannover vom 10.06.2009 ausgesprochen. Sie wird mit Ablauf eines Monats nach der letzten Einrückung des Beschlusses in die öffentlichen Blätter wirksam.

Wer eine Ausfertigung des betroffenen Erbscheins im Besitz hat, wird gleichwohl aufgefordert, diese dem Gericht abzuliefern.

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Amtsgericht
Hannover

- Nachlassgericht -


Öffentliche

Bekanntmachung

54 VI 2107/88 11.05.2021


In der Nachlassangelegenheit


Ernst-Menno Diedrich Westerkamp,
geboren am 29.04.1930 in Langeoog,
verstorben am 09.05.1988 in Calberlah
mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Laatzen


wurde mit Beschluss vom 11.05.2021 die Kraftloserklärung des Erbscheins des Amtsgerichts Hannover vom 05.09.1988 ausgesprochen.

Sie wird mit dem Ablauf eines Monats nach der letzten Einrückung des Beschlusses in die öffentlichen Blätter wirksam.

Wer eine Ausfertigung des betroffenen Erbscheins in Besitz hat, wird gleichwohl aufgefordert, diese dem Gericht abzuliefern.


Schmidt
Rechtspflegerin

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.11.2019
zuletzt aktualisiert am:
08.06.2021

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