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Aushänge an der Gerichtstafel

Die Veröffentlichungen der Aufgebote im Internet dienen Ihrer unverbindlichen Information. Die verbindliche Veröffentlichung erfolgt im Bundesanzeiger und ggf. in der örtlichen Tageszeitung.

Alle Angaben ohne Gewähr!


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Amtsgericht

Hannover


Beschluss


Öffentliche
Bekanntmachung

55 VI 3186/15

21.06.2021


In der Nachlassangelegenheit


Walter Adolf Gustav Leunig,
geboren am 05.03.1941 in Wilkenburg,
verstorben am 21.08.2012 in Hannover,
mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hemmingen


wird der Erbschein des Amtsgericht Hannover vom 24.07.2015 für kraftlos erklärt.


Die Kosten der Kraftloserklärung trägt Marc Leunig.


Gründe:


Die in dem Erbschein genannte Vorerbin Gitta Berta Dora Leunig ist ausweislich der Sterbeurkunde Nr. S 480/2021 des Standesamtes Hildesheims am 04.03.2021 verstorben. Dadurch ist der Nacherbfall eingetreten.

Der Erbschein ist somit unrichtig geworden und gemäß § 2361 BGB einzuziehen.

Die Urschrift des Erbscheins befindet sich bei den Akten, die erteilte erste Ausfertigung des Erbscheins ist dem Gericht bisher noch nicht abgeliefert worden. Gemäß dem Schreiben des Notars Dr. Messner ist die erste Ausfertigung des Erbscheins vom 24.07.2015 nicht auffindbar. Eine Einziehungsverfgügung wird nicht durchgeführt.


Daher ist der Erbschein für kraftlos zu erklären (§ 353 Abs. 1 FamFG).


Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.


Die Kraftloserklärung muss von Amts wegen erfolgen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ein subjektives Interesse wird dabei nicht verfolgt. Der Verbleib einer Erbscheinsausfertigung liegt regelmäßig im Verantwortungsbereich derjenigen Person, der sie erteilt wurde. Kann ein Empfänger den Verbleib der Urkunde nicht mehr angeben, trifft ihn die Kostenlast des dann notwendigen Verfahrens zur Kraftloserklärung. Dies gilt gegebenenfalls auch für Rechtsnachfolger.


Rechtsbehelfsbelehrung


Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.


Hurek
Rechtspflegerin


Beglaubigt
Hannover, 24.06.2021


In obiger Nachlasssache wurde mit Beschluss vom 21.06.2021 die Kraftloserklärung des Erbscheins des Amtsgerichts Hannover vom 24.07.2015 ausgesprochen. Sie wird mit Ablauf eines Monats nach der letzten Einrückung des Beschlusses in die öffentlichen Blätter wirksam.

Wer eine Ausfertigung des betroffenen Erbscheins im Besitz hat, wird gleichwohl aufgefordert, diese dem Gericht abzuliefern.


Öffentliche

Aufforderung

Amtsgericht

Hannover

58 VI 1855/21

- Nachlassgericht -

02.09.2021

In der Nachlassangelegenheit

Gerhard Werner Horst Günther Striewski,

geboren am 08.12.1956 in Hannover,

verstorben am 28.02.2021 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Langenhagen

konnten Erben nicht ermittelt werden. Daher wird jeder, dem ein Erbrecht am Nachlass zusteht, aufgefordert, sein Recht binnen

6 Wochen

ab Veröffentlichung bei dem Nachlassgericht Hannover anzumelden und das Erbrecht nachzuweisen, da andernfalls festgestellt wird, dass ein anderer Erbe als das Land Niedersachsen nicht vorhanden ist. Der Nachlass besteht aus einem Miteigentumsanteil an dem Grundstück eingetragen im Grundbuch von Wölpinghausen Blatt 531, wovon gegebenenfalls noch Kosten in Abzug zu bringen sind.

Landweer

Rechtspflegerin

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.11.2019
zuletzt aktualisiert am:
24.11.2021

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