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Aushänge an der Gerichtstafel

Die Veröffentlichungen der Aufgebote im Internet dienen Ihrer unverbindlichen Information. Die verbindliche Veröffentlichung erfolgt im Bundesanzeiger und ggf. in der örtlichen Tageszeitung.

Alle Angaben ohne Gewähr!


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Amtsgericht

Hannover


Beschluss


53 VI 3974/20 22.03.2021


In der Nachlassangelegenheit

Erika Ilse Orthey geb. Kotulla,

geboren am 15.07.1919 in Neustadt O.S.,

verstorben am 23.06.2012 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover


wird der Erbschein des Amtsgericht Hannover vom 29.11.2012 für kraftlos erklärt.


Die Kosten der Kraftloserklärung trägt Yvonne Kuhlmann.


Gründe:


Der Erbschein wurde mit Beschluss vom 21.12.2020 eingezogen, die erteilten Ausfertigungen des Erbscheins konnten aber nicht alle sofort erlangt werden.

Daher ist der Erbschein für kraftlos zu erklären (§ 353 Abs. 1 FamFG).

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten.

Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.


Hurek

Rechtspflegerin

Amtsgericht

Hannover

Beschluss

51 VI 1435/18

28.03.2021

In der Nachlassangelegenheit

Klaus Paul Heinrich Mendrik,

geboren am 28.02.1944 in Goslar,

verstorben am 17.02.2018 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover

wird der Erbschein des Amtsgericht Hannover vom 12.04.2018 für kraftlos erklärt.

Die Kosten der Kraftloserklärung tragen die Nacherben.

Gründe:

Der Erbschein wurde mit Beschluss vom 29.03.2021 eingezogen, die erteilte Ausfertigung des Erbscheins konnte aber nicht sofort erlangt werden.

Daher ist der Erbschein für kraftlos zu erklären (§ 353 Abs. 1 FamFG).

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Weseloh

Rechtspflegerin

Amtsgericht

Hannover

15.04.2021

Beschluss


55 VI 2871/20


In der Nachlassangelegenheit


Horst Dieter Salomon,
geboren am 29.03.1929 in Trebnitz,
verstorben zw. d. 5.3. u. 6.3.96 in Hannover,
mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover

hat Frau Ursula Kaltenbach beantragt, die Erben durch Erbschein auszuweisen. Die Darstellung möglicher erbberechtigter Personen ist lückenhaft und konnte durch Ermittlungen des Gerichts nicht geklärt werden.

Ungeklärt ist der Verbleib folgender Personen oder deren Nachfahren:

  1. Gerhard Günther Brünner, geboren am 22.06.1910, Sohn von Margarethe Valeska Selma Elsbeth Brünner geb. Salomon, geboren am 16.06.1873, verstorben am 04.08.1956 und Hermann Felix Brünner (Eheschließung am 11.11.1900)

  2. Arthur Erwin Felix Salomon, geboren am 24.01.1877 und dessen Nachkommen. Er verheiratete sich mit Hulda Salomon geb. Stark

  3. Erwin Otto Salomon, geboren am 04.04.1907. Er soll aus der Ehe von Arthur Erwin Felix Salomon und Hulda Salomon stammen

  4. Felix Rudolf Gerhard Münzberg, geboren am 14.09.1903. Er soll aus der Ehe von Else Irene Olga Teichert geb. Salomon, geboren am 05.07.1882 und Karl Gustav Otto Münzberg stammen.

  5. Abkömmlinge aus der Ehe von August Hermann Linke, geboren am 29.10.1886, verstorben am 20.08.1971 und Martha Anna Linke geb. Fischer (Eheschließung am 29.05.1920)

Daher wird jeder noch nicht Beteiligte, dem ein Erbrecht am Nachlass zusteht, aufgefordert, sein Recht binnen

6 Wochen

ab Veröffentlichung bei dem Nachlassgericht Hannover anzumelden und das Erbrecht nachzuweisen, da andernfalls ein Erbschein ohne Berücksichtigung der diesen Personen möglicherweise zustehenden Erbrechte erteilt wird. Der Nachlasswert beträgt ca. 75.000,00 €, wovon gegebenenfalls noch Kosten in Abzug zu bringen sind.

Hurek
Rechtspflegerin

Amtsgericht
Hannover

Beschluss

53 VI 1934/64

22.04.2021

In der Nachlassangelegenheit

Heinrich Karl August Oberbeck,

geboren am 11.02.1884 in Klein Süntel, Springe,

verstorben am 09.11.1963 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover

wird der Erbschein des Amtsgericht Hannover vom 05.01.1965 eingezogen und für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Einziehungs- und Kraftloserklärungsverfahrens trägt Arian Heinrich Willms.

Gründe:

Die in dem Erbschein genannte Vorerbin Minna Oberbeck geb. Abel ist ausweislich der Sterbeurkunde Nr. 4688/1974 des Standesamtes Hannover am 25.07.1974 verstorben. Dadurch ist der Nacherbfall eingetreten.

Der Erbschein ist somit unrichtig geworden und gemäß § 2361 BGB einzuziehen.

Die Urschrift des Erbscheins befindet sich bei den Akten, die erteilte Ausfertigung des Erbscheins ist dem Gericht bisher noch nicht abgeliefert worden. Die Einziehung ist daher bisher nicht durchgeführt. Die mit § 2361 Satz 2 BGB angeordnete Rechtsfolge, dass der Erbschein mit Einziehung kraftlos ist, konnte deshalb noch nicht eintreten.

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Die Kraftloserklärung muss von Amts wegen erfolgen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ein subjektives Interesse wird dabei nicht verfolgt. Der Verbleib einer Erbscheinsausfertigung liegt regelmäßig im Verantwortungsbereich derjenigen Person, der sie erteilt wurde. Kann ein Empfänger den Verbleib der Urkunde nicht mehr angeben, trifft ihn die Kostenlast des dann notwendigen Verfahrens zur Kraftloserklärung. Dies gilt gegebenenfalls auch für Rechtsnachfolger.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Hurek

Rechtspflegerin

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