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Aushänge an der Gerichtstafel

Die Veröffentlichungen der Aufgebote im Internet dienen Ihrer unverbindlichen Information. Die verbindliche Veröffentlichung erfolgt im Bundesanzeiger und ggf. in der örtlichen Tageszeitung.

Alle Angaben ohne Gewähr!


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In der Nachlassangelegenheit

Helmut Günter Pehlke, geboren am 09.02.1932 in Königsberg,

verstorben am 09.02.2015 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover,

Scholandstr 6 A,

wurde mit Beschluss vom15.05.2024, die Kraftloserklärung des Erbscheins des Amtsgerichts Hannover vom 27.07.2015 ausgesprochen. Sie wird mit dem Ablauf eines Monats nach der letzten Einrückung des Beschlusses in die öffentlichen Blätter wirksam.

Wer eine Ausfertigung des betroffenen Erbscheins in Besitz hat, wird gleichwohl aufgefordert, diese dem Gericht abzuliefern.

Zisenis

Rechtspflegerin

Amtsgericht
Hannover

Beschluss

55 VI 2360/08

21.05.2024

In der Nachlassangelegenheit

Wolfgang Adolf Eberhard Ladwig,

geboren am 31.08.1921 in Stralsund,

verstorben am 04.06.2008 in Hannover,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Hannover

wird der Erbschein des Amtsgerichts Hannover vom 26.08.2008 eingezogen und für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Einziehungs- und Kraftloserklärungsverfahrens trägt Ralf Frederic Ladwig.

Gründe:

Die in dem Erbschein genannte Vorerbin Brigitte Klara Maria Ladwig ist ausweislich der Sterbeurkunde Nr. S11/2024 des Standesamtes Garbsen am 07.12.2023 verstorben. Dadurch ist der Nacherbfall eingetreten.

Der Erbschein ist somit unrichtig geworden, gemäß § 2361 BGB einzuziehen und für kraftlos zu erklären.

Die Urschrift des Erbscheins befindet sich bei den Akten, die erteilte Ausfertigung des Erbscheins ist dem Gericht bisher noch nicht abgeliefert worden. Die Einziehung ist daher bisher nicht durchgeführt. Die mit § 2361 Satz 2 BGB angeordnete Rechtsfolge, dass der Erbschein mit Einziehung kraftlos ist, konnte deshalb noch nicht eintreten.

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Einlegung kann auch mittels elektronischen Dokuments erfolgen. Informationen zu den weiteren Voraussetzungen zur Signatur und Übermittlung sind auf dem Justizportal des Bundes und der Länder (www.justiz.de) im Themenbereich zur elektronischen Kommunikation zu finden. Eine Einlegung per einfacher E‑Mail ist unzulässig. Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälte, Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts einschließlich der zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse sind zur Einlegung mittels elektronischen Dokuments verpflichtet.

Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Hurek

Rechtspflegerin


Amtsgericht
Hannover

Beschluss

50 VI 2257/16

17.06.2024

In der Nachlassangelegenheit

Anna Wilhelmine Sophie Sander geb. Rennert,

geboren am 24.09.1918 in Bückeburg,

verstorben am 22.11.2015 in Seelze,

mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in 30926 Seelze, Ulmenstr. 25

wird der Erbschein des Amtsgerichts Hannover vom 11.11.2016 eingezogen und für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Einziehungs- und Kraftloserklärungsverfahrens trägt Thomas Sander.

Gründe:

Der in dem Erbschein genannte Vorerbe Bruno Sander ist ausweislich der Sterbeurkunde Nr. S1508/2024 des Standesamtes Hannover am 01.03.2024 verstorben. Dadurch ist der Nacherbfall eingetreten.

Der Erbschein ist somit unrichtig geworden und gemäß § 2361 BGB einzuziehen und gemäß § 353 Abs, 1 FamFG für kraftlos zu erklären.

Die Urschrift des Erbscheins befindet sich bei den Akten, die erteilte Ausfertigung des Erbscheins ist dem Gericht bisher noch nicht abgeliefert worden. Die Einziehung ist daher bisher nicht durchgeführt. Die mit § 2361 Satz 2 BGB angeordnete Rechtsfolge, dass der Erbschein mit Einziehung kraftlos ist, konnte deshalb noch nicht eintreten.

Über die Kosten des Verfahrens ist gemäß §§ 353 Abs. 2, 81 Abs. 1 FamFG eine Entscheidung zu treffen.

Die Kraftloserklärung muss von Amts wegen erfolgen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ein subjektives Interesse wird dabei nicht verfolgt. Der Verbleib einer Erbscheinsausfertigung liegt regelmäßig im Verantwortungsbereich derjenigen Person, der sie erteilt wurde. Kann ein Empfänger den Verbleib der Urkunde nicht mehr angeben, trifft ihn die Kostenlast des dann notwendigen Verfahrens zur Kraftloserklärung. Dies gilt gegebenenfalls auch für Rechtsnachfolger.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb eines Monats bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Beschwerdegegenstand 600,00 € übersteigt oder das Gericht die Beschwerde in diesem Beschluss zugelassen hat. Ist die Beschwerde danach nicht zulässig, kann innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover, Erinnerung eingelegt werden, für die im Übrigen dieselben Formvorschriften wie für die Beschwerde gelten. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Ein Kind, für das die elterliche Sorge besteht oder ein unter Vormundschaft stehendes Mündel kann selbstständig ohne Mitwirkung seines gesetzlichen Vertreters Beschwerde einlegen, wenn es über 14 Jahre alt und nicht geschäftsunfähig ist.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt. Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Einlegung kann auch mittels elektronischen Dokuments erfolgen. Informationen zu den weiteren Voraussetzungen zur Signatur und Übermittlung sind auf dem Justizportal des Bundes und der Länder (www.justiz.de) im Themenbereich zur elektronischen Kommunikation zu finden. Eine Einlegung per einfacher E‑Mail ist unzulässig. Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälte, Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts einschließlich der zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse sind zur Einlegung mittels elektronischen Dokuments verpflichtet.

Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Hurek

Rechtspflegerin

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