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Verfahren wegen Geldwäsche im Zusammenhang mit Betrug durch „falsche Polizisten“

Das Amtsgericht - Strafrichter - Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

Richter am Amtsgericht Stanull am 02.09.2019 um 09:00 Uhr in Saal 3112

ein Verfahren wegen Geldwäsche.

Den Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum vom 09.04.2018 bis zum 12.04.2018 in

Hannover und Garbsen Gelder, von welchen sie wussten, dass sie aus einem Betrug herrührten, an die gesondert verfolgten Mittäter in die Türkei transferiert zu haben.

Ein Mittäter der Angeklagten soll sich als Polizeibeamter „Andreas Schwarz“ ausgegeben

haben und die Geschädigte aus einem Callcenter in der Türkei angerufen haben. Er soll der Geschädigten vorgetäuscht haben, dass ein Einbruch in ihr Haus drohe und sie dazu gebracht haben, diverse Wertgegenstände vor ihrer Haustür zu deponieren, damit die „Polizei“ es dort abholen könnte. Tatsächlich hat die Geschädigte Bargeld, Goldmünzen und Goldbarren sowie Schmuck im Wert von insgesamt über 43.000 € auf diese Weise deponiert. Zwei gesondert verfolgte Mittäter der Angeklagten sollen die Gegenstände abgeholt und verkauft haben und

einen Betrag in Höhe von 13.000 € an einen der Angeklagten übergeben haben. Die Angeklagten sollen dieses Geld unter Einbehalt eines geringen Betrages von 100 € bzw. 300 € durch verschiedene Finanzdienstleister (MoneyGram und Western Union) in die Türkei transferiert

haben.

Az: 224 Ds 3/19

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover,

catharina.erps@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/3 47-22 77; 0176/15 34 70 04

Artikel-Informationen

16.07.2019

Ansprechpartner/in:
Pressesprecherin Ri`in AG Dr. Catharina Erps

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