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Verfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung

Strafsache gegen Mario F., geb. 12/1982

Das Amtsgericht – Schöffengericht – Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

Richterin am Amtsgericht Dr. Monika Pinski am 10.10.2019 um 10:30 Uhr in Saal 3014

ein Verfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Dem sich in Untersuchungshaft befindlichen Angeklagten wird vorgeworfen, im Januar 2019 im angetrunkenen Zustand und unter dem Einfluss von Kokain Krankenhauspersonal der MHH mit dem Tode bedroht zu haben, nachdem der Angeklagte aufgefordert wurde, nach abgeschlossener Behandlung das Krankenhaus zu verlassen.

Im weiteren Verlauf soll sich der Angeklagte sodann den Anweisungen der hinzugerufenen

Polizeibeamten nicht befolgt und sich u. a. dem Anlegen von Handfesseln mit Gewalt widersetzt haben.

Am nächsten Tag soll der Angeklagte einer Aufforderung zum Verlassen eines Ladengeschäftes im Hauptbahnhof Hannover nicht nachgekommen sein.

Die hinzugerufenen Polizeibeamten soll er unter anderem mit Äußerungen wie „Arschloch, Fotze und Hurensohn“ beleidigt haben. Der daraufhin erfolgten Aufforderung zum Verlassen der Örtlichkeiten soll der Angeklagte nicht nachgekommen sein. Vielmehr soll er im weiteren Verlauf mit seinem gipsgeschienten Arm nach den Polizeibeamten geschlagen und einen Beamten

gebissen haben, wobei der Angeklagte an Krankheiten wie HIV und Hepatitis C erkrankt sein soll. Neben den Beleidigungen soll der Angeklagte zudem damit gedroht haben, den Polizei-

beamten zu zerstückeln.

Aufgrund der Gegenwehr soll es den Beamten erst unter Herbeiführung von weiteren Unterstützungskräften gelungen sein, ihn in die Dienststelle der Bundespolizei zu verbringen.

Az: 229 Ls 351/19

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover,

koray.freudenberg@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0176/15347003

Artikel-Informationen

07.10.2019

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Koray Freudenberg

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