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Übergabe historischer Dokumente an das Niedersächsische Landesarchiv

Termin: Dienstag, 26.11.2019, 12:00 Uhr

Ort: Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover

Zimmer 2101 (Dienstzimmer des Präsidenten des Amtsgerichts)

- Sperrfrist für die Berichterstattung: 26.11.2019, 14:00 Uhr –

Der Präsident des Amtsgerichts Hannover, Dr. Götz Wettich, wird dem Niedersächsischen Staatsarchiv zwei historisch bedeutende Dokumente übergeben, die sich in amtlicher Verwahrung des Amtsgerichts Hannover befinden, um sie der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich machen zu können.

Es handelt sich hierbei zum einen um eine eidesstattliche Versicherung des Hans-Martin Lennings, die dieser vor einem Hannoveraner Notar im Jahre 1955 abgegeben hat und in dem er berichtet, dass er den späteren Beschuldigten Marinus an der Lubbe am 27.02.1933 in den zu diesem Zeitpunkt schon brennenden Reichstag gebracht haben will. Über dieses für die unter Historikern geführte Reichstagsbranddebatte bedeutsame Dokument ist in der Vergangenheit bereits berichtet worden.

Zudem wird das Amtsgericht die Nachlassakte der später in Teresienstadt ermordeten Klara Berliner dem Landesarchiv übergeben. Klara Berliner (1897–1943) ist die Tochter des hannoverschen Fabrikanten und Deutsche-Grammophon-Gründers Joseph Berliner. Ein wertvoller Rokoko-Schrank aus ihrem Besitz zählt zu den Kunstgegenständen, die das Kestner-Museum Hannover erworben hat. Im Zuge der Ausstellung „Spuren der NS-Verfolgung“ ist auch über dieses Dokument berichtet worden.


Wir laden Sie zur Berichterstattung ein und bitten aus organisatorischen Gründen um kurze Mitteilung an unsere Pressestelle, ob Sie oder ein Redaktionsmitglied daran teilnehmen.

Ansprechpartner:

Pressedezernat Amtsgericht Hannover,

catharina.erps@justiz.niedersachsen.de

Tel: 0511/347-2277; 0176/15 347 004

Artikel-Informationen

erstellt am:
19.11.2019

Ansprechpartner/in:
Pressesprecherin Ri`in AG Dr. Catharina Erps

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